Nach der Begrüßung der Gäste durch Landrat Rainer Kaul, sprach Professor Lars Ulrich Schnackenberg die Einführungsworte zur Ausstellung. In einem kurzen Abriss ging er auf die Geschichte der Kunst, die Freiheit der künstlerischen Arbeit, sowie die Freiheit des Betrachters der Arbeiten bei der Auseinandersetzung mit den Werken, ein. Bei einem Rundgang durch die Ausstellung wurden, gemeinsam mit den Besuchern, Ideen zu den Arbeiten der Fotografin Ulrike Paulmann entwickelt.
Ralf Grottian begleitete die Vernissage musikalisch. Er konnte das Publikum davon überzeugen, dass er zu einem der besten Mundharmonika und Blues-Harp Spielern des Landes zählt.
Seit ihrer frühen Jugend beschäftigt sich Ulrike Paulmann mit der Fotografie Schwarz-weiß Aufnahmen entwickelte sie in ihrem eigenen Fotolabor. Seit vielen Jahren fotografiert sie digital und bearbeitet die Bilder mit verschiedenen Ebenen, Folien und Lichtern am Computer. Durch ihr starkes berufliches Engagement blieb ihr wenig Zeit für die eigene künstlerische Tätigkeit. Das hat sich mit dem Eintritt in den Ruhestand geändert, nun konnte die Fotografie mit all ihren Möglichkeiten zum wichtigen Lebensinhalt werden.
Die Ausstellung in der Kreisverwaltung Neuwied, Wilhelm-Leuschner-Str. 9, 56564 Neuwied, wird dort bis zum 22.Mai 2016 präsentiert.